
Ca. 20 % der Menschen sind hochsensibel, viele, ohne es zu wissen.
Hochsensibilität ist ein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal, welches durch eine erhöhte Reizaufnahme gekennzeichnet ist.
Während „normal“ sensible Menschen über eine Art Filter verfügen, der sie vor zu vielen Reizen schützt, erleben Hochsensible die Welt quasi als permanente Reizüberflutung.
In einer sich immer schneller drehenden, leistungsorientierten Gesellschaft, laufen Hochsensible dabei Gefahr, sich auf Grund der ständigen Überforderung zu verlieren.
Schnell könnte vor diesem Hintergrund der Eindruck entstehen, dass hochsensible Menschen weniger belastbar sind. Doch tatsächlich ist das Gegenteil der Fall.
Schließlich arbeiten alle ihre Sinneskanäle permanent auf Hochtouren und müssen ungleich mehr verarbeiten, als das bei „normal“ Sensiblen der Fall ist.
Um alle diese Eindrücke verarbeiten zu können, benötigen Hochsensible mehr Pausen, mehr Stille und mehr Alleinzeit als andere Menschen.
Vom Erkennen der eigenen Hochsensibilität über die Akzeptanz derselben, bis hin zu einem Leben in Balance, ist es für Betroffene dabei oft ein weiter Weg.
Denn die meisten Hochsensiblen erkennen erst relativ spät im Laufe ihres Lebens ihre Besonderheit. Bis dahin begleitet viele von ihnen ein permanentes Gefühl der „Andersartigkeit“, gepaart mit dem ewigen Bemühen, sich anzupassen.
Doch am Ende kann und darf die Erkenntnis stehen, dass Hochsensibilität vielmehr ein Geschenk als eine Belastung ist.
Sich der eigenen Bedürfnisse bewusst zu werden, Grenzen zu setzen und ein Gefühl der Selbstliebe zu etablieren, sind hierbei wichtige Schritte, die ich gerne mit dir zusammen gehe.