Ich packe meinen (Notfall-)koffer

Manchmal geraten wir unversehens in Ausnahmesituationen; Situationen, die uns überfordern, die uns Angst machen.

Vom Jobverlust über das Beziehungs-Aus bis hin zum Verlust eines geliebten Menschen, kann das alles sein.

Und manchmal gelingt es dann eben nicht, einen klaren Kopf zu bewahren und sich an das zu erinnern, was uns gut tut, uns nährt und Kraft gibt.

Statt auf die Lösung, konzentrieren wir uns auf das Problem, unser Nervensystem fährt buchstäblich Achterbahn und wir versuchen vielleicht – mit destruktiven Bewältigungsstrategien – unsere Not in den Griff zu bekommen.

Wir greifen zur Zigarette und/oder zum Alkohol, konsumieren im Übermaß Koffein und betäuben Gefühle wie Trauer, Wut, Scham und Angst mit Social Media oder exzessivem Feiern.

Du kennst das? Dann ist der (Notfall-)koffer genau das Richtige für dich!

Dieser Koffer enthält dabei deine Ressourcen, also alles, was dir Kraft schenkt und das könnte zum Beispiel so aussehen:

  • Spaziergänge im Wald
  • Telefonate mit guten Freunden
  • Gesunde Ernährung
  • Entspannungsbäder
  • Lieblingsfilme anschauen
  • Kuscheln mit dem Haustier
  • Aromatherapie mit ätherischen Ölen
  • Malen/Zeichnen
  • Sport/Fitness

Um deine persönlichen Kraftquellen zu definieren, darfst du dir folgende Fragen stellen:

„Was macht mir Freude?“
„Was oder wer gibt mir ein gutes Gefühl?“
„Wo und wann fühle ich mich sicher, wohl und geborgen?“
„Wenn ich mich nicht ängstlich, traurig, wütend oder gestresst fühlen will, wie will ich mich stattdessen fühlen? Wo und wann habe ich mich zuletzt so gefühlt?“

Deinen (Notfall-)koffer – in Form einer Liste – kannst du dir an einen gut sichtbaren Ort hängen, so dass du jederzeit Zugriff darauf hast.

Probiere es gerne aus … ich wünsche dir viel Erfolg beim Packen!

Jana Finger

Writer & Blogger

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